Kleines Skilexikon

Wenn man neu in der Welt des Skifahrens ist, können einem einige Begriffe begegnen, die man nicht unbedingt kennt. Hier eine kleine Aufstellung damit Sie nicht ganz so zweifelnd in den Schnee fahren.

A
Aerials: Freistil-Skispringen, bei dem man sich in der Luft dreht.
Alpin-Ski: Abfahrtslauf im Gegensatz zu Langlauf oder Telemark.
Après-Ski: Zeit, die man in der Bar oder in Restaurants nach einem Skitag verbringt

B
Biathlon: Ein Cross-Country-Rennen, das Skifahren und Gewehrschießen kombiniert.
Bindung: Das Teil, das Ihren Schuh mit Ihrem Ski oder Snowboard verbindet. Die Bindungen auf Skiern dienen dazu, sich im Falle eines Sturzes zu lösen. Snowboardbindungen werden nicht automatisch freigegeben.
Black Run: Fortgeschrittene Skipiste für gute Skifahrer und Snowboarder.
Blue Run: Ein leichter Hang für Anfänger und Snowboarder. Empfohlen nach einer Anfängerlektion
Bootout: Als Bootout bezeichnet man das Ausrutschen auf den Skischuhen am Hang bei starkem Aufkantwinkel, da der Skischuh breiter ist als die Skimitte.

C
Carving: Zeigt, wo die Kanten der Skier oder Snowboards verwendet werden (schneiden beim Schwingen)
Carving Skis: Schmalere Ski für enge, saubere Kurven.
Cruise: Ein Cruise ist eine spielerisch, entspannte Fahrt im Neuschnee, auf Firnschnee oder auch auf einer gut präparierten Piste.

D
DIN-Einstellungen: Deutsche Industrie Normen in Deutsch, dies ist die Einstellung für die Spannungsfreigabe, die bestimmt, bei welchem Druck sich Ihre Bindung bei einem Sturz löst.
Daffy: Daffy nennt man einen Strecksprung mit Quergrätschen (Schrittbewegung) der Beine.
Drifting: Mit Driften meint man das Gegenteil von rein geschnittenen Kurven, siehe auch Carving,
wenn Kurven entweder durchgängig oder an Anfang oder Ende mehr oder weniger gerutscht werden.

E
Edge: (Kante) Wird zur Kontrolle beim Drehen verwendet, dies ist der Metallstreifen am Rand des Skis oder Snowboards.
Erhöhungsplatte: Erhöhungsplatten nennt man Elemente einer Skibindung, die ausschließlich dazu dienen, den Abstand des Skisschuhs vom Ski zu erhöhen.

F
Fakie: Skifahren oder Snowboarden rückwärts.
FIS: Steht für Federation Internationale de Ski, die internationale Organisation des Skisports.
Flex: Der Skiexperte versteht unter Flex, das gesamte Biegeverhalten an der Längsachse.
Freistil: Ein Stil des Skifahrens oder Snowboardens, der sich auf Sprünge, Tricks und Aerials konzentriert.

G
Gletscherspalte: Ein tiefer und manchmal versteckter Riss in einem Gletscher.
Goggles: Brillen, die getragen werden, um Ihre Augen vor Sonne, Wind und Blendung zu schützen.
Gondel: Eine Luftseilbahn, die geschlossen und in der Regel schneller ist als ein offener Sessellift.
Grab: Ergreifen Sie einen Teil Ihrer Skier oder Ihres Snowboards, während Sie Tricks und Sprünge machen. Die grundlegendste aller Luft Stunts
Grooming: Wo große Maschinen den Schnee auf den Pisten glätten und glätten. Meist in den meisten Skigebieten.
Grundplatte: Ein sehr wichtiger Teil Ihrer Bindungen. Die Basisplatte befindet sich an der Unterseite Ihrer Bindungen in Kontakt mit dem Ski / Snowboard und überträgt all Ihre Bewegung in den Ski oder das Board.

H
Halfpipe: Ein U-förmiger Kanal mit glatten Wänden, der von Freiskiern und Snowboardern für Lufttricks verwendet wird.
Harschschnee: Mit Harschschnee bezeichnet man eine infolge wechselnder Witterungsperioden (Tauwetter, Frostperioden) verfestigte Schneedecke. Man unterscheidet generell noch drei Unterarten.
Heliski: Sie werden von einem Helikopter aus in unwegsame Gebiete abseits der Piste gebracht werden, um mit frischem Pulverschnee zu fahren.

I
Indy Grab: Der einfachste Snowboard-Greifer, hier schnappt man sich in der Luft die Vorderkante des Snowboards mit der hinteren Hand.
Innenski: Der Ski, der sich innerhalb in einer Kurve befindet.

J
Jib: Snowboard oder Ski über eine Nicht-Schnee-Oberfläche wie eine Schiene oder Box

K
Kicker: Ein kleiner dreieckiger Absprung, der normalerweise aus Schnee besteht.
Kompaktschnee: Als Kompaktschnee wird in der Regel meist Kunstschnee bezeichnet. Aber auch Naturschneekristalle werden durch Umwandlungsprozesse, Befahrung und Pistenpräparierung verdichtet. Kompaktschneepisten sind im Gegensatz zu Neuschneepisten robuster.

L
Lawinenairbag: oder Lawinenballon ist ein Rettungsgerät, das ein Untergehen in fliessenden Lawinen verhindern soll. Es besteht aus zwei Ballons mit einem Gesamtvolumen von 150 Litern, die in einen Skitouren-Rucksack integriert sind und bei Ziehen eines Auslösegriffs innerhalb 1-2 Sekunden aus einer Druckluftpatrone sowie über ein Ventilsystem mit Umgebungsluft aufgeblasen werden.
Lift Pass: Ein Lift Pass ist ein Ticket, mit dem Sie die Skilifte benutzen können.

M
Moguls: Moguls sind Buckel, die sich auf einem Hang befinden – normalerweise auf schwarzen Pisten und von fortgeschrittenen Skifahrern benutzt werden.
Monoski: Eine Art Ski, bei der beide Schuhe an einem Ski befestigt sind.
Mute Grab: Während Sie in der Luft sind, schnappen Sie die Vorderkante des Snowboards zwischen den Bindungen mit Ihrer vorderen Hand.

N
Nordische Kombination: Ein Rennen, das Langlauf und Skispringen verbindet.
Nordic-Ski: Nordischer Skilauf – Langlauf
Neuschnee: nennt man eine junge Schneeablagerung, bei der die originale Form der Eiskristalle erhalten ist.

O
Off-Piste: Ein schneebedecktes Gebiet abseits der markierten Skipisten. Beliebt bei Freestyles und Leuten, die Pulverschnee genießen.
Old School: Unter der neuen Bezeichnung „Old School“ wird der traditionelle Freestyle Wettkampfsport verstanden. Ausführung, Technik und Bewertung in Bewerben ist von dem internationalen Skiverband (FIS) reglementiert.
Ollie: Ein Sprung auf Skiern oder Snowboard, der in der Wohnung gemacht werden kann. Ein grundlegender Trick, den man in Freistilkursen unterrichtet

P
Piste: Das französische Wort für ”Skipiste”.
Pisten Basher: Ein Raupenfahrzeug, das für die Pflege von Skipisten verwendet wird, um den Schnee auszugleichen und die Pisten für Skifahrer vorzubereiten.
Pistensau: Skifahrer (in seltenen Fällen Skifahrerinnen), die sich bedingt durch eine Charakterschwäche rücksichtslos, schnell und oft mit ungenügender Technik auf den Pisten bewegen. Pistensäue treten auch gerne im Rudel auf.

R
Rail: Eine Metallstange in Snowparks, die von Freestyle-Skifahrern und Snowboardern genutzt werden.
Reverse Camber: RC – auch Zero Camber, Rocker und Banana genannt ist eine Skigeometrie, die für guten Auftrieb im Tiefschnee sorgt. Reverse Camber heißt auf Deutsch negative Vorspannung und ist die älteste Skiform.

S
Schlepplift: Ein Lift, der Sie einfach den Hang hinaufzieht, während Sie auf Ihren Skiern oder Snowboards stehen.
Seilbahn: Eine große Seilbahn, die Skifahrer und Snowboarder auf die Piste bringt.
Seil Lift: Normalerweise in Anfängerskigebieten zu finden, ist dies ein Lift, an dem man sich an einem langsam laufenden Seil festhält und sanft den Hang hinaufzieht.
Sessellift: Ein Skilift, auf dem Sie sitzen und Ihre Ski oder Ihr Snowboard auf einer Teil abstellen.
Ski In. Ski Out.: Damit bezeichnet man eine Unterkunft die direkt mit Ski erreichbar ist. Die Häuser liegen direkt an der Piste oder am Pulverhang. Schneesportler können direkt vor der Tür Skis oder Boards an- und abschnallen.
Skilanglauf: Eine Disziplin, die mit schmalen Skiern über flache Pisten und sanfte Hügel statt über Skipisten geht.

T
T-Bar: Es gibt zwei Arten von T-Bar Lifts – Einzel- und Doppel. Jeder ist ein T-Balken, der an einer beweglichen Linie hängt. Mit einem einzigen T-Bar-Lift ist die Stange zwischen unseren Beinen und zieht Sie die Hänge hinauf. Das Double wird mit einem Freund geteilt und eine Hälfte des T geht hinter Ihren Po.
Telemark-Skifahren: Dies ist eine Kombination aus Abfahrt und Langlauf. Die Skier sind noch breit genug, um schnelle und scharfe Kurven zu bewältigen.
Traverse: Skifahren über einen Abhang im Zickzackmuster statt geradeaus.

V
Verkanten: „Hängen bleiben“ auf der Kante, fährt dazu, dass man den Ski nicht mehr Steuern kann, er macht sich „selbständig“. Nach der breitesten Stelle des Skis an seiner Spitze verjüngt sich die Skitaillierung nach hinten bis zur schmalsten Stelle im Bereich der Skimitte. Dieser Einzugswinkel ist dafür verantwortlich, wie weit ein Ski in Schussfahrt aus der geraden Richtung gedreht und wieder zurückgedreht werden kann, ohne zu verkanten.

W
Wax: (Wachs) Wird auf der Unterseite von Skiern und Snowboards verwendet, damit sie sanft über den Schnee gleiten können.
Wedeln: Wedeln ging aus der „Verwindungstechnik“ hervor, die Stefan Kruckenhauser von Slalomläufern in den Skilehrplan übernommen hat. Die Rennläufer fuhren diesen Stil um den schmerzhaften und zumeist stark bremsenden Kontakt mit massiven Holztorstangen zu vermeiden und mit den Skis trotzdem eine möglichst nahe den Toren führende Linie zu fahren.

Z
Z-Wert: (Din-Wert) ist der Auslösewert der auf Sicherheitsbindungen für jeden Skifahrer (vom Fachmann!) individuell eingestellt werden muss. Zur Ermittlung des Z-Werts gibt es zwei amtlich anerkannte Methoden.
Tibiamethode: dabei wird die Breite des Tibiakopfs gemessen und der Wert anhand der Knochenfestigkeit und einiger der Parameter der Gewichtsmethode ermittelt.
Gewichtsmethode: Tabellenwerte werden statistisch aus Körpergröße, Gewicht, Alter, Geschlecht, Fahrkönnen und Sohlenlänge ermittelt.